Was sind Rezyklat-Behälter?
Rezyklate sind Recyclingrohstoffe, welche als wiederverwertete Kunststoffe erneut der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden. In den meisten Fällen bestehen die Rezyklate aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET) oder anderen vergleichbaren Kunststoffen.
Die Herstellung von Rezyklaten beginnt mit der Säuberung der dafür vorgesehenen Kunststoffabfälle, welche in den folgenden Schritten eingeschmolzen und zu kleinen Granulat-Kügelchen geschreddert werden. Aus diesen Granulat-Kügelchen lassen sich dann neue Produkte – bspw. Abfallbehälter für den medizinischen Bereich – herstellen. Der Einsatz von Abfallbehältern mit Rezyklatanteil ist somit eine geeignete Maßnahme zur Reduktion des Verbrauchs von Primärkunststoffen.
Abfallbehälter mit Rezyklatanteil von REMONDIS Medison
- 30, 50 und 60 Liter Volumen
- Mit UN-Zulassung für gefährliche Abfälle
- Ohne UN-Zulassung für nicht gefährliche Abfälle
- In verschiedenen Farben verfügbar
REMONDIS Medison unterstützt Kliniken und weitere medizinische Einrichtungen bei der Gestaltung ihres Abfallmanagements durch die Bereitstellung von Abfallbehältern mit mindestens 65 Prozent Rezyklatanteil. Je nach Anforderungen stehen sowohl nicht UN-geprüfte als auch UN-geprüfte Ausführungen in den Größen 30, 50 und 60 Liter zur Verfügung. In unseren Abfallbehältern können nicht gefährliche / ungefährliche Abfälle aus der Patientenversorgung (AS 18 01 04), aber auch infektiöse (AS 18 01 03*), pathologische (AS 18 01 02) und zytostatische Abfälle (AS 18 01 08*) entsorgt werden. Die Behälter sind in verschiedenen Farben erhältlich und fügen sich somit größtenteils gut in bestehende Farbleitsysteme ein.
Die bislang in Krankenhäusern eingesetzten, nicht aus Recyclingmaterial bestehenden Behälter können nahezu kompromisslos gegen die Behälter aus aufbereiteten Kunststoffrezyklaten ausgetauscht werden. Bei der Nutzung ist lediglich zu beachten, dass zur Einhaltung aller Sicherheitsanforderungen die zulässigen Füllgewichte angepasst wurden. So beträgt das maximale Füllgewicht der 30-Liter-Behälter beispielsweise 12 kg statt 15 kg. Im Hinblick auf den Arbeitsschutz bieten die reduzierten Behältergewichte einen deutlichen Vorteil für Mitarbeitende im täglichen Umgang.
Mehr Informationen zur Entsorgung medizinischer Abfälle erhalten Sie in der von der LAGA bereitgestellten Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes: Link
Ihre Vorteile
Reduzierter Einsatz von Primärkunststoff
Die Behälter enthalten Recyclingkunststoff. Dadurch wird gegenüber Behältern aus Neuware-Kunststoff weniger Primärkunststoff benötigt.
Geschlossener Materialkreislauf
Abfall wird zur Ressource: Für die Herstellung der Behälter werden Kunststoffrezyklate eingesetzt, die aus aufbereiteten Kunststoffabfällen gewonnen werden.
Beschaffung mit höherem Recyclingmaterialanteil
Behälter aus aufbereiteten Kunststoffrezyklaten bieten medizinischen Einrichtungen eine Möglichkeit, entsprechende Beschaffungsziele messbar umzusetzen.
Einfache Integration
Kompatibel mit Farbleitsystemen und individuellen Anforderungen Ihrer Einrichtung.
Keine Abstriche bei der Sicherheit
Die sicherheitsrelevanten Eigenschaften entsprechen denen von Neuware. Lediglich die zulässigen Füllgewichte unterscheiden sich.
Positive Außenwirkung
Zeigen Sie Patienten, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit, dass Ihre Einrichtung verantwortungsvoll handelt.
Zählen auch Sie schon bald zu den medizinischen Einrichtungen, die unsere Abfallbehälter mit Rezyklatanteil einsetzen. Bei Interesse stellen Sie uns eine unverbindliche Anfrage über das nachfolgende Formular.
